Digitale Nomaden Forum 2026

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Ralf Schmitz Partnerprogramm – Produkte, Provisionen und was in der Praxis zählt

Mir fällt seit einiger Zeit auf, dass hier im Forum eigentlich fast immer dasselbe eine Produkt aus dem Partnerprogramm von Ralf Schmitz auftaucht, obwohl mit einer einzigen Anmeldung rund 200 Produkte freigeschaltet werden. Deshalb wollte ich die Bandbreite mal komplett durchgehen, vom günstigen Einstiegsprodukt über die Kurse bis zu den teureren Programmen, und aufschlüsseln, welches Produkt eigentlich zu welcher Zielgruppe passt.

Kurz zur Einordnung, falls das noch nicht jeder hier weiß: Ralf Schmitz gilt als einer der bekanntesten und erfolgreichsten Affiliate-Marketer in Deutschland, in der Szene auch „Der Affiliate König“ genannt, und über das Programm sind inzwischen mehr als 16.000 Partner angemeldet. Genau diese Größe des Portfolios wird meiner Erfahrung nach aber oft unterschätzt, die meisten picken sich ein einziges Produkt raus und bleiben dann jahrelang genau dabei. Über das Programm sind inzwischen außerdem mehr als 85 Millionen Euro Umsatz gelaufen, ein Beleg dafür, dass dahinter kein kurzfristiges Strohfeuer steckt, sondern ein Portfolio mit langem Atem.

Das günstige Einstiegsprodukt

Am unteren Ende der Preisskala liegen Produkte wie die 10 Tage Challenge oder das Affiliate Buch Bundle. Solche Angebote sind bewusst niedrigschwellig gehalten, ideal für kalten Traffic, also für Leute, die weder dich noch das Programm kennen und erst einmal einen kleinen, überschaubaren Einstieg brauchen, bevor sie größere Summen investieren. Genau dafür eignen sich solche Produkte in Forenbeiträgen, Kommentaren oder kurzen Empfehlungen deutlich besser als ein teures Programm, weil die Kaufhürde einfach kleiner ist. Schon am Namen erkennt man oft den Charakter: Eine Challenge ist auf wenige Tage angelegt, ein Bundle bündelt mehrere kleinere Inhalte zu einem Paket, beides senkt die Schwelle zusätzlich.

Bei einem Verkaufspreis von 97 Euro und der üblichen Provision von 50 % landest du bei 48,50 Euro pro Verkauf. Klingt im ersten Moment nach wenig im Vergleich zu den teureren Produkten weiter unten, aber bei einem Einstiegsprodukt ist die Kaufhürde niedriger, und das macht sich in der Praxis oft in einer höheren Abschlussquote bemerkbar. Ein Verkauf pro Tag ist bei so einem Produkt realistischer zu erreichen als ein Verkauf pro Woche bei einem der teuersten Programme aus dem Sortiment. Genau deshalb sehe ich Einsteigerprodukte in Antworten auf ganz allgemeine Fragen wie „Wie fange ich überhaupt an?“ öfter als sinnvoll an als in Threads, in denen es schon um konkrete Systeme geht.

Die Kurse in der Mitte

Eine Ebene darüber liegen die eigentlichen Kurse aus dem Portfolio, zum Beispiel:

  • Monster-Affiliate
  • Traffic Tsunami
  • Affiliate Webinar-Blackbox 3.0
  • KI-Affiliate-Meisterkurs
  • Die Lead Hero Strategie
  • Video Empire
  • 6 Schritte Sieger Strategie

Diese Produkte richten sich nicht mehr an absolute Neulinge, sondern an Leute, die schon einen ersten Kontaktpunkt mit dem Thema hatten und jetzt gezielt tiefer einsteigen wollen, sei es bei Traffic, bei Webinaren oder bei KI-gestütztem Marketing. Preislich bewegen sich viele davon im mittleren Bereich. Ein Beispiel: Bei 297 Euro Verkaufspreis sind es bei 50 % Provision 148,50 Euro pro Verkauf, spürbar mehr als beim Einstiegsprodukt, aber eben auch mit einer höheren Kaufschwelle, weil der Interessent hier schon eine konkretere Erwartung an den Inhalt mitbringt. Grob nach Thema sortiert geht es bei einem Teil eher um Traffic, bei einem anderen um Webinare als Verkaufsformat und bei einem dritten um KI-Tools im Affiliate-Alltag, sodass sich für viele Diskussionen hier im Forum ein passender Kurs findet.

Wer sich die komplette Liste einmal in Ruhe ansehen will, findet sie nach der kostenlosen Anmeldung zum Partnerprogramm im Partnerbereich, dort stehen alle rund 200 Produkte mit den aktuellen Werbematerialien und Verkaufsseiten.

Die teureren Programme

Am oberen Ende stehen Programme wie der VIP Affiliateclub 4.0, das bekannteste und am längsten laufende Produkt im gesamten Portfolio, dazu Das ultimative Home Office Business, inzwischen auch als KI Edition erhältlich, Das perfekte Laptop Business, Durchstarter Mentoring und der Affilipage Builder als eher werkzeugorientiertes Angebot. Diese Programme sprechen Leute an, die es ernst meinen und bereit sind, deutlich mehr zu investieren, meist weil sie sich mehr Struktur, Begleitung oder ein komplettes System wünschen statt nur einzelner Trainingsinhalte. Der Affilipage Builder sticht dabei etwas heraus, weil es hier nicht in erster Linie um Wissen geht, sondern um ein Werkzeug, das man danach dauerhaft im eigenen Business weiterbenutzt.

Bei einem Preis von 599 Euro sind das bei 50 % Provision 299,50 Euro pro Verkauf, das höchste Provisionsniveau der drei Beispiele hier im Beitrag. Zu bedenken ist dabei, dass Gratisangebote und zeitlich begrenzte Aktionen von diesen Beträgen abweichen können, das steht bei den einzelnen Produkten im Partnerbereich jeweils mit dabei.

Werbemittel gibt es für jede Preisstufe

Ein Punkt, der die Auswahl zusätzlich erleichtert: Zu den Produkten liegen fertige Werbemittel wie Banner, Grafiken und E-Mail-Vorlagen bereit, bei größeren Launches kommen zusätzliche Materialien dazu. Wer also zwischen einem günstigen Einstiegsprodukt und einem der teureren Programme wechselt, fängt beim Werbematerial nicht jedes Mal bei null an, sondern greift für die jeweilige Preisstufe auf fertige Vorlagen zurück.

Warum nicht einfach immer das teuerste bewerben

Rein rechnerisch könnte man jetzt sagen: Dann bewirb doch nur die teuersten Programme, da ist die Provision pro Verkauf am höchsten. In der Praxis rechnet sich das aber nicht automatisch, weil die Kaufbereitschaft für ein 599-Euro-Programm eine ganz andere ist als für ein 97-Euro-Produkt. Wer noch nie etwas von Ralf Schmitz gehört hat oder dich als Absender nicht kennt, kauft selten direkt das teuerste Programm im Sortiment. Ein günstigeres Produkt ist dagegen ein deutlich leichterer erster Schritt und gleichzeitig eine Art Vertrauensbeweis: Wenn jemand mit dem Einstiegsprodukt zufrieden ist, steigt die Chance, dass er später auch bei einem teureren Programm zugreift, sei es über dich oder über eigene Recherche im Partnerbereich. In einem Forum wie diesem fällt zudem schnell auf, wenn in jedem zweiten Beitrag sofort das teuerste Programm verlinkt wird, das wirkt dann eher wie plumpe Werbung.

Dazu kommt, dass unterschiedliche Produkte einfach zu unterschiedlichen Threads und Zielgruppen passen. In einem Beitrag über KI-Themen macht der KI-Affiliate-Meisterkurs mehr Sinn als der VIP Affiliateclub 4.0, in einem Beitrag über den allerersten Schritt ins Affiliate Marketing eher die 10 Tage Challenge als ein teures Mentoring-Programm. Wer immer nur ein einziges Produkt bewirbt, egal worum es im jeweiligen Thread eigentlich geht, verschenkt einen großen Teil der Möglichkeiten, die so ein breites Portfolio eigentlich bietet. Und eine Antwort, die wirklich zur gestellten Frage passt, wirkt im Forum einfach glaubwürdiger als ein Verweis auf immer dasselbe eine Angebot.

Was in der Praxis zählt

Für mich persönlich läuft das inzwischen so, dass ich je nach Kontext bewusst zwischen den Preisstufen wechsle, statt immer dasselbe Produkt zu verlinken. Bei allgemeinen Einstiegsfragen verweise ich eher auf ein günstiges Produkt, bei konkreten Themen wie Traffic oder Webinaren auf den passenden Kurs, und erst wenn wirklich erkennbar ist, dass jemand ernsthaft ein größeres System aufbauen will, kommen die teureren Programme wie der VIP Affiliateclub 4.0 überhaupt infrage. Nebenbei streue ich damit auch das eigene Risiko: Ändert sich an einem einzelnen Funnel etwas oder wird eine Verkaufsseite überarbeitet, hängt nicht die ganze eigene Empfehlungspraxis an nur einem Produkt.

Wichtig ist mir dabei aber, ehrlich zu bleiben: Ohne eigene Reichweite bringt die schönste Produktauswahl gar nichts, das Programm nimmt einem die Arbeit an Traffic und Vertrauen nicht ab, sondern nur einen Teil der Abwicklung drumherum. Wer sich selbst ein Bild machen will, welche der rund 200 Produkte aktuell im Portfolio stehen und zu welcher Preisklasse sie gehören, findet die komplette Produktübersicht im Partnerbereich direkt nach der Anmeldung.

Mich würde jedenfalls interessieren, wie ihr das bei euch handhabt: Bewerbt ihr bewusst unterschiedliche Preisstufen je nach Zielgruppe, oder konzentriert ihr euch lieber auf die ein, zwei Produkte, mit denen ihr bisher die beste Erfahrung gemacht habt?