Geld verdienen mit Bodo Schäfer: Der erste Monat realistisch geplant
Zitat von Digitaler Nomade am Juli 28, 2026, 6:00 p.m. UhrVier Wochen sind ein guter Zeitraum für den Einstieg, weil sie lang genug sind, um etwas zu sehen, und kurz genug, um nicht die Lust zu verlieren. Was in diesen vier Wochen realistisch passiert und was nicht, lässt sich ziemlich genau sagen – und genau daran scheitern die meisten Planungen, weil sie mit dem falschen Maßstab arbeiten.
Woche 1: einrichten und einen Link setzen. Anmeldung, Werbemittel ansehen, ein Produkt auswählen, eine passende Stelle im vorhandenen Bestand finden. Zeitaufwand: ein bis zwei Stunden. Ergebnis am Ende der Woche: vermutlich null Bestellungen. Das ist kein schlechtes Zeichen, sondern der Normalfall.
Woche 2: einen eigenen Beitrag schreiben. Nicht über das Produkt, sondern über die Frage, für die es eine Antwort ist. Zeitaufwand: zwei bis vier Stunden. Ergebnis: möglicherweise die ersten Klicks, wahrscheinlich noch keine Bestellung.
Woche 3: nichts ändern. Das ist die Woche, in der die meisten anfangen, Links zu verschieben, Produkte zu tauschen und Überschriften umzuschreiben. Genau davon rate ich ab. Bei kleinen Zahlen sind Schwankungen Zufall.
Woche 4: auswerten – aber richtig. Nicht „wie viel habe ich verdient", sondern „hat überhaupt jemand geklickt". Das ist die Frage, die in Monat eins beantwortet werden kann. Alles andere braucht länger.
Womit du in diesen vier Wochen arbeitest: Für Kanäle mit eigenem Angebot liegt das Video-Coaching Endlich sichtbar mit Selbstvermarktung nahe, für Leser mit Interesse an Präsenzformaten das Live-Seminar Aufbruch mit rund 19 € pro Anmeldung. Für den ersten Monat würde ich aber zu einem Buch raten – etwa Die Gesetze der Gewinner oder Der Weg zur finanziellen Freiheit, beide millionenfach verkauft und entsprechend erklärungsarm. Für jüngere oder ratgeberscheue Leser passt Ein Hund namens Money, für die Mindset-Ecke ICH KANN DAS, für berufliche Themen Karriere mit System. Das zweite Coaching, Wahrer Wohlstand, mit bis zu 108,74 € pro Verkauf, würde ich im ersten Monat bewusst liegen lassen – nicht weil es schlecht wäre, sondern weil es die falsche Frage beantwortet.
Was du im ersten Monat nicht erwarten solltest: eine Zahl, die sich lohnt. Bei 5 € pro Bestellung braucht es Volumen, und Volumen entsteht nicht in vier Wochen. Wer den Monat danach bewertet, ob sich der Aufwand gerechnet hat, hört garantiert auf.
Was du stattdessen mitnehmen kannst: die Antwort auf die Frage, ob dein Kanal überhaupt Klicks erzeugt. Diese Information ist im ersten Monat mehr wert als jeder Betrag, weil sie darüber entscheidet, ob es überhaupt Sinn hat weiterzumachen – und wenn ja, an welcher Stelle du ansetzen musst.
Ein technischer Punkt für die Planung: Getrackt wird über die Sitzung. Es zählt, was im selben Bestellprozess mitgeht. Wer den Link in einen Text setzt, den Leute nebenbei überfliegen, wird auch bei guten Zahlen wenig Zuordnungen sehen.
Und eine Anmerkung zur Abrechnung, die im ersten Monat für Verwirrung sorgt: Ausgezahlt wird in der Regel monatlich, das heißt, eine Gutschrift aus Woche vier taucht auf dem Konto später auf. Wer das nicht weiß, hält einen funktionierenden Start für einen Fehlschlag.
Die Anmeldung ist kostenlos, ohne Bewerbung, sofort freigeschaltet.
Wie lange habt ihr beim ersten Programm gebraucht, bis die erste Bestellung kam – und was habt ihr in der Zeit gemacht?
Vier Wochen sind ein guter Zeitraum für den Einstieg, weil sie lang genug sind, um etwas zu sehen, und kurz genug, um nicht die Lust zu verlieren. Was in diesen vier Wochen realistisch passiert und was nicht, lässt sich ziemlich genau sagen – und genau daran scheitern die meisten Planungen, weil sie mit dem falschen Maßstab arbeiten.
Woche 1: einrichten und einen Link setzen. Anmeldung, Werbemittel ansehen, ein Produkt auswählen, eine passende Stelle im vorhandenen Bestand finden. Zeitaufwand: ein bis zwei Stunden. Ergebnis am Ende der Woche: vermutlich null Bestellungen. Das ist kein schlechtes Zeichen, sondern der Normalfall.
Woche 2: einen eigenen Beitrag schreiben. Nicht über das Produkt, sondern über die Frage, für die es eine Antwort ist. Zeitaufwand: zwei bis vier Stunden. Ergebnis: möglicherweise die ersten Klicks, wahrscheinlich noch keine Bestellung.
Woche 3: nichts ändern. Das ist die Woche, in der die meisten anfangen, Links zu verschieben, Produkte zu tauschen und Überschriften umzuschreiben. Genau davon rate ich ab. Bei kleinen Zahlen sind Schwankungen Zufall.
Woche 4: auswerten – aber richtig. Nicht „wie viel habe ich verdient", sondern „hat überhaupt jemand geklickt". Das ist die Frage, die in Monat eins beantwortet werden kann. Alles andere braucht länger.
Womit du in diesen vier Wochen arbeitest: Für Kanäle mit eigenem Angebot liegt das Video-Coaching Endlich sichtbar mit Selbstvermarktung nahe, für Leser mit Interesse an Präsenzformaten das Live-Seminar Aufbruch mit rund 19 € pro Anmeldung. Für den ersten Monat würde ich aber zu einem Buch raten – etwa Die Gesetze der Gewinner oder Der Weg zur finanziellen Freiheit, beide millionenfach verkauft und entsprechend erklärungsarm. Für jüngere oder ratgeberscheue Leser passt Ein Hund namens Money, für die Mindset-Ecke ICH KANN DAS, für berufliche Themen Karriere mit System. Das zweite Coaching, Wahrer Wohlstand, mit bis zu 108,74 € pro Verkauf, würde ich im ersten Monat bewusst liegen lassen – nicht weil es schlecht wäre, sondern weil es die falsche Frage beantwortet.
Was du im ersten Monat nicht erwarten solltest: eine Zahl, die sich lohnt. Bei 5 € pro Bestellung braucht es Volumen, und Volumen entsteht nicht in vier Wochen. Wer den Monat danach bewertet, ob sich der Aufwand gerechnet hat, hört garantiert auf.
Was du stattdessen mitnehmen kannst: die Antwort auf die Frage, ob dein Kanal überhaupt Klicks erzeugt. Diese Information ist im ersten Monat mehr wert als jeder Betrag, weil sie darüber entscheidet, ob es überhaupt Sinn hat weiterzumachen – und wenn ja, an welcher Stelle du ansetzen musst.
Ein technischer Punkt für die Planung: Getrackt wird über die Sitzung. Es zählt, was im selben Bestellprozess mitgeht. Wer den Link in einen Text setzt, den Leute nebenbei überfliegen, wird auch bei guten Zahlen wenig Zuordnungen sehen.
Und eine Anmerkung zur Abrechnung, die im ersten Monat für Verwirrung sorgt: Ausgezahlt wird in der Regel monatlich, das heißt, eine Gutschrift aus Woche vier taucht auf dem Konto später auf. Wer das nicht weiß, hält einen funktionierenden Start für einen Fehlschlag.
Die Anmeldung ist kostenlos, ohne Bewerbung, sofort freigeschaltet.
Wie lange habt ihr beim ersten Programm gebraucht, bis die erste Bestellung kam – und was habt ihr in der Zeit gemacht?


